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08.02.2021 von Marco Goymann

1&1 Versatel unterstützt den Glasfaserpakt Sachsen-Anhalt

Um den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau in Sachsen-Anhalt voranzutreiben, haben das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt (MW), der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) sowie 23 Netzbetreiber und Partner den Glasfaserpakt Sachsen-Anhalt geschlossen. Er ist ein Baustein für die Umsetzung der Digitalen Agenda und der Gigabitstrategie des Landes. Auch 1&1 Versatel unterstützt die Initiative, die heute im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung offiziell gestartet ist.

Die Verfügbarkeit von hochleistungsfähigen Telekommunikationsinfrastrukturen ist ein entscheidender Standortfaktor für Unternehmen. Doch gerade in ländlichen Gebieten, in denen viele Mittelständler niedergelassen sind, fehlt es deutschlandweit nach wie vor an moderner Infrastruktur. Firmen, die in diesen unterversorgten sogenannten weißen und grauen Flecken ansässig sind, können daher häufig nicht mit Gigabit-Bandbreiten versorgt werden – ein echter Wettbewerbsnachteil.

Die Mitglieder des Glasfaserpaktes Sachsen-Anhalt möchten vor diesem Hintergrund nicht nur den Ausbau beschleunigen, sondern auch Open-Access-Ansätze nutzen, um die Auslastung bereits vorhandener Glasfasernetze zu verbessern. Auch die Gigabit-Versorgung von Gewerbegebieten und Gewerbestandorten steht im Fokus. Das MW will im Gegenzug die Investitionsbedingungen weiter verbessern – insbesondere durch Beschleunigung von Genehmigungsverfahren beim Glasfaserausbau, kostenlose Bereitstellung von amtlichen Geodaten für Planungszwecke und die Förderung innovativer und kostensenkender Verlegeverfahren.

Die Unternehmen und Partner, die den Glasfaserpakt unterzeichnet haben, stellen in Sachsen-Anhalt derzeit circa 500.000 Breitbandanschlüsse bereit. Sie nutzen dafür Glasfaserinfrastrukturen in einem Umfang von mehr als 5.000 Kilometern. Für die kommenden Jahre haben sie weitere Glasfaserinvestitionen im deutlich dreistelligen Millionenbereich in Sachsen-Anhalt angekündigt.

Viel Potenzial in Sachsen-Anhalt

„Ich bin davon überzeugt, dass der Glasfaserpakt dem Gigabitausbau in Sachsen-Anhalt zusätzlichen Schub geben wird“, betont Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. „Für den notwendigen Ausbau unserer digitalen Infrastrukturen braucht es ein starkes Miteinander von eigenwirtschaftlichen Investitionen der Branche sowie staatlicher und kommunaler Unterstützung. Letzteres darf sich aber nicht auf die Bereitstellung von Fördermitteln beschränken. Vielmehr geht es auch darum, Investitionen in die Netze soweit wie möglich zu erleichtern und damit zu beschleunigen. Denn gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur ist.“

„Der Glasfaserpakt Sachsen-Anhalt setzt ein klares Zeichen für Zusammenarbeit und Kooperationen. Die unterzeichnenden Unternehmen und das Land Sachsen-Anhalt zeigen, wie wir beim Glasfaserausbau noch schneller werden können. Das gelingt nur, wenn Politik, Verwaltung und die ausbauenden Unternehmen an einem Strang ziehen. Der Pakt setzt an drei wichtigen Punkten an, die den Ausbau der einzig zukunftssicheren und gleichzeitig nachhaltigen digitalen Infrastruktur voranbringen: Kooperationen, schnellere und standardisierte Genehmigungsverfahren und die Anerkennung alternativer Verlegemethoden. Die BREKO-Unternehmen stehen bereit, weiterhin in den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau zu investieren und sich ergänzend an Förderverfahren zu beteiligen“, sagt BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers.

Dr. Sören Trebst, Vorsitzender der Geschäftsführung von 1&1 Versatel, unterstreicht die Bedeutung von Partnerschaften bei der Etablierung einer flächendeckenden Glasfaserinfrastruktur: „Wir sehen in Sachsen-Anhalt viel Potenzial und freuen uns, den Ausbau vor Ort gemeinsam mit allen Beteiligten des Glasfaserpaktes gezielt voranzutreiben. Gigabit geht nur gemeinsam – und es gibt schon heute viele gute Ansätze, um bestehende Strukturen kooperativ zu nutzen. Jetzt kommt es darauf an, diese Ansätze smart zu einem großen Ganzen zusammenzuführen. Kooperationen, Open-Access-Plattformen und andere Formen der Zusammenarbeit müssen gestärkt und gefördert werden. Nur, wenn wir als Telekommunikationsanbieter Synergien nutzen, vernetzt denken und Hand in Hand zusammenarbeiten, werden wir erfolgreich sein.“

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des MW.

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