Breitband

04.01.2013 von Jana Wessel

2013 - Das Jahr der Bandbreite

Das Jahr 2013 ist da. Die Prognosen verschiedener Marktforscher und Beratungsunternehmen zeigen: Ob für Big Data, Cloud  Computing, Mobility oder Social Media - 2013 wird das Jahr der qualitativen Verbesserungen – und damit der Bandbreite.

Die Inbetriebnahme des Internet und die Erfindung des Personal Computers samt seiner modernen Sprösslinge namens Smartphone und Tablet haben revolutionäre, technische und auch gesellschaftliche Änderungen mit sich gebracht – in einer enorm kurzen Zeitspanne. Vor zwanzig Jahren – im Jahr 1992 – hätte sich niemand träumen lassen, dass wir heute die Rechenleistung damaliger Supercomputer in ein Mobiltelefon stecken können. Selbst die hellsten Köpfe haben in den damaligen Kindertagen des Internet auch nicht erahnt, dass wir heute bereits rund 25 Prozent unserer gesamten Weihnachtseinkäufe online erledigen. Diese Entwicklung hat einerseits eine völlig neue Branche entstehen lassen, stellt andererseits aber den stationären Einzelhandel vor große Herausforderungen.

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09.11.2012 von Ina Neuhaus

Deutschland braucht Breitband - Ein Blick auf die VATM-Studie 2012

Der VATM, Interessenverband der Telekom-Konkurrenten dem auch wir angehören, stellt einmal jährlich eine Studie über den deutschen Telekommunikationsmarkt vor. Die kürzlich präsentierte, 14. Untersuchung dieser Art zeigt wichtige Tendenzen auf, wie sich der Telekommunikationsmarkt entwickelt.

Eine gute Nachricht für die Anbieter: Mit 60,1 Milliarden Euro bleiben die Umsätze insgesamt nahezu stabil. Der Blick auf das Vorjahr zeigt einen minimalen Rückgang um 0,2 Prozent. Wer sich für Detailzahlen interessiert, kann diese hier genau nachlesen.

Aus unserer Sicht ist folgende Erkenntnis, die in der aktuellen Untersuchung zu Tage gefördert wurde, besonders interessant: Die Wettbewerber der Telekom investierten mit 3,1 Milliarden Euro erneut mehr als die Hälfte (52 Prozent) in Bezug auf die Gesamtinvestitionen. Seit der Marktliberalisierung haben sie in Deutschland 54,7 Milliarden Euro investiert.

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24.09.2012 von Jana Wessel

Nach Hause telefonieren

Zwar gibt es trotz vielfältiger Technologien hierzulande noch immer Regionen, in denen die Bürger eine bescheidene Internetbandbreite von unter einem Mbit/s  bei Downloads und noch dürftigere Werte bei Uploads nutzen können. Gerade in Ballungsräumen sind heutzutage Downloads mit 16 Mbit/s aber durchaus der Standard. In einigen Regionen mit gutem Glasfaserausbau sind Geschwindigkeiten mit bis zu 100 Mbit/s möglich, auch die neue Mobilfunkgeneration LTE bietet stellenweise bereits ein gleichermaßen rasantes Tempo.

Anders sieht es aus, wenn man Daten ausschließlich über die Luft versendet. Dann muten auf einmal selbst die Bandbreiten in schwach besiedelten Regionen wie das Tempo auf der Autorennbahn an. Selbst, wenn wir zum Zeitpunkt der Apollo 11-Mission noch nicht geboren waren: Wir alle kennen heute die berühmten Worte des kürzlich verstorbenen Astronauten Neil Armstrong, der am 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr morgens als erster Mensch auf dem Mond die berühmten Worte zur Erde funkte: „That's one small step for a man, one giant leap for mankind“. Zu Deutsch: „Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer Sprung für die Menschheit.“

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01.03.2012 von Oliver Wasserkordt

Was Unternehmen bei Cloud-Diensten beachten sollten

Immer mehr Unternehmen erwägen die Nutzung so genannter Cloud-Dienste. Hinter diesem trendigen Begriff steckt eine Idee, die eigentlich gar nicht so neu ist: Zentrale IT-Services wie zum Beispiel Rechen- und Speicherkapazitäten oder Programme und Anwendungen werden nicht länger über interne Infrastrukturen, sondern über externe Rechenzentren bereitgestellt.
In der Tat bietet die Cloud den potenziellen Nutzern viele Vorteile. So können die benötigten Ressourcen flexibel dem momentanen Bedarf angepasst, neue Anwendungen ohne hohen Investitionsaufwand und unbürokratisch in die bestehende IT-Landschaft integriert, Energiekosten eingespart und die laufenden Kosten für den Betrieb der eigenen Plattform in erheblichem Umfang gesenkt werden.

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08.02.2012 von Jana Wessel

Breitbandnetz ist das Rückgrat der Wirtschaft

Würde ein Historiker kurze Kapitelüberschriften für fundamentale Umbrüche in der Geschichte der Technik seit der frühen Neuzeit wählen, so könnte die Reihenfolge so aussehen: Buchdruck, Dampfmaschine, Elektrizität, Mobilität, Digitalisierung und Vernetzung. Jedes Kapitel stellt für sich eine Revolution dar, die beiden letztgenannten Entwicklungen kennzeichnen eine noch junge, erst am Anfang stehende Epoche. Roman Friedrich ist kein Historiker, sondern promovierter Physiker, und dennoch spricht er im Zusammenhang mit der Digitalisierung von einer industriellen Revolution. Eigentlich ist Friedrich, Vice President bei der Strategieberatung von Booz & Company,  kein Freund pathetischer Worte. Aber wer sich berufsmäßig mit Produktivität, Effizienzanalysen und Optimierungspotenzialen beschäftigt und dabei feststellt, dass der Digitalisierungsgrad in Unternehmen über ihre Zukunft im Markt entscheidet, der findet für den gegenwärtigen fundamentalen Umbruch kein besseres Bild als eben das der industrielle Revolution. Dazu später mehr.

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07.02.2012 von Ina Neuhaus

Schleswig Holstein - Versatel bietet lokales FTTH-Vorprodukt

Versatel treibt die Breitband-Versorgung von Privathaushalten auf regionaler Ebene voran. In Schleswig Holstein bietet der Festnetzbetreiber ab sofort einen kombinierten Internet- und Sprachdienst für lokale Internet Service Provider an, mit dem diese Privatkunden Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s anbieten können.
Das Angebot wird auf Basis einer langfristigen und umfassenden Technik-Kooperation mit den Stadtwerken Itzehoe und Eckernförde sowie den Gemeindewerken Hohenwestedt realisiert. Es ermöglicht den lokalen Anbietern die Vermarktung eines leistungsfähigen Breitband-Dienstes unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung. Das Produktbündel beinhaltet in der gegenwärtigen Konfiguration eine Datenverbindung mit einer Übertragungskapazität von wahlweise 25, 50 oder 100 Mbit/s sowie einen  Sprachdienst.

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25.01.2012 von Ina Neuhaus

Versatel hat kräftig investiert - fast 50.000 Kilometer Glasfasernetz

Versatel hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr kräftig in den Ausbau seiner technischen Infrastruktur investiert. In 2011 wuchs das Glasfasernetz um mehr als 4.000 Kilometer auf 49.942 Kilometer. Dies entspricht einer Längenausdehnung um etwa zehn Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate.

Diese signifikante Expansion des Glasfasernetzes wurde im Wesentlichen durch zwei Faktoren verursacht. Zum einem erschloss Versatel im Zuge der Umsetzung diverser Großkundenprojekte zahlreiche Unternehmensstandorte mit einer direkten Anbindung über Lichtwellenleiter, um eine extrem breitbandige und stabile Datenübertragung sicherzustellen. Zum anderen führte Versatel in 2011 eine Vielzahl an Optimierungsmaßnahmen innerhalb seines bundesweiten Backbone-Netzes durch, um einen reibungslosen Netzbetrieb auch bei einem Ausfall von mehreren zentralen Faserstrecken gewährleisten zu können.

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