Datenübertragung

09.10.2013 von Jana Wessel

Deutschland, einig Tablet-Land

Laut den aktuellen Zahlen wächst der Absatz der Tablets im Vergleich zum Vorjahr um 59 Prozent, in dem fünf Millionen Tablet Computer verkauft wurden. Ein enormer Boom, der selbst die Experten überrascht, die noch im Frühjahr mit wesentlich weniger Geräten gerechnet hatten. Fest steht: die flachen Tablets mit dem großen Bildschirm halten nicht nur Einzug ins Berufsleben, wo sie als elektronischer Begleiter zunehmend geschätzt werden. Auch in der Freizeit setzen sich Tablets zunehmend durch, wie ein Blick auf die vielseitigen Nutzungsgewohnheiten der Deutschen zeigt: Mehr als jeder zweite Tablet-Anwender (56 Prozent) spielt auf seinem Gerät und 53 Prozent der Nutzer kaufen damit online ein. 48 Prozent der Tablet-User schauen sich Fotos an und 46 Prozent besuchen Soziale Netzwerke. Mit Abstand am häufigsten werden Tablet Computer jedoch zum Schreiben und Lesen von E-Mails (64 Prozent  der Tablet-Nutzer) sowie zum Surfen im Web (60 Prozent) verwendet. „Mit Tablet Computern lassen sich viele Alltagsaufgaben auch unterwegs erledigen“, sagt Michael Schidlack, Experte für Unterhaltungselektronik beim BITKOM. Genau das macht die Geräte für viele interessant. Der Trend zu kleineren Geräten mit sieben bis acht Zoll Bildschirmgröße trägt zusätzlich dazu bei, dass immer mehr Deutsche ihr Tablet mitnehmen und das Gerät auch unterwegs ausgiebig einsetzen.

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12.07.2013 von Jana Wessel

Das Internet der Zukunft

Das immer höhere Datenaufkommen im Internet haben die EU und Japan nun zur „Chefsache“ erklärt. In Gemeinschaftsprojekten forschen Wissenschaftler, wie die Internet-Architektur gestaltet sein muss, damit die Netze im Hinblick auf die Datenübertragung leistungsfähiger werden.

Heute werden weltweit 1,7 Billiarden Bytes Daten pro Minute produziert; das Datenverkehrsaufkommen hat sich dadurch zwischen Anfang 2012 und Anfang 2013 verdoppelt und wird voraussichtlich bis 2018 um das Zwölffache ansteigen. Für die Bewältigung dieser Online-Datenexplosion wollen die Wissenschaftler jetzt Wege finden. Die Europäische Kommission und Japan haben gleich sechs Projekte angestoßen.

Eines dieser Projekte mit dem Namen STRAUSS forscht am Aufbau von Glasfasernetzen, die 5.000 mal schneller als heutige, durchschnittliche Breitbandnetze sind (100 Gbps gegenüber 19,7 Mbps). Ermöglicht werden sollen die Höchstgeschwindigkeiten mit Hilfe von Software Defined Networking (SDN) und anderen Technologien, so der Plan.

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