Glasfasernetz

09.11.2012 von Ina Neuhaus

Deutschland braucht Breitband - Ein Blick auf die VATM-Studie 2012

Der VATM, Interessenverband der Telekom-Konkurrenten dem auch wir angehören, stellt einmal jährlich eine Studie über den deutschen Telekommunikationsmarkt vor. Die kürzlich präsentierte, 14. Untersuchung dieser Art zeigt wichtige Tendenzen auf, wie sich der Telekommunikationsmarkt entwickelt.

Eine gute Nachricht für die Anbieter: Mit 60,1 Milliarden Euro bleiben die Umsätze insgesamt nahezu stabil. Der Blick auf das Vorjahr zeigt einen minimalen Rückgang um 0,2 Prozent. Wer sich für Detailzahlen interessiert, kann diese hier genau nachlesen.

Aus unserer Sicht ist folgende Erkenntnis, die in der aktuellen Untersuchung zu Tage gefördert wurde, besonders interessant: Die Wettbewerber der Telekom investierten mit 3,1 Milliarden Euro erneut mehr als die Hälfte (52 Prozent) in Bezug auf die Gesamtinvestitionen. Seit der Marktliberalisierung haben sie in Deutschland 54,7 Milliarden Euro investiert.

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26.10.2012 von Matthias Damerow

Lokal ist gut, multi-lokal noch besser

„Think global, buy local“, lautet die Devise, die derzeit immer mehr Anhänger findet. Aktuell ist dazu eine bundesweite Kampagne gestartet: „Buy local“ wurde von regionalen Buchhändlern initiiert und wird von großen Verlagen finanziell unterstützt. Die Organisation verzeichnet bereits Anfragen aus anderen Branchen, noch bevor es überhaupt richtig losgegangen ist. Nach dem Vorbild US-amerikanischer Initiativen soll bald eine bundesweite Kampagne auf die Beine gestellt werden, um Käufer für die Leistungen der stationäreren Händler zu sensibilisieren.

Der Hintergedanke von „Buy local“: Betriebe der eigenen Region zu unterstützen, sichert Arbeitsplätze und den lokalen Wirtschaftsstandort. Auch unsere Städte und Gemeinden gewinnen, wenn es einen gesunden, lokalen Handel und nicht nur große Ladenketten gibt. Nicht zuletzt trägt der Konsument durch lokales Einkaufen zum Klimaschutz bei.

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10.10.2012 von Tim Schmelcher

DE-CIX - Kreuzung ohne rote Ampel

Kennen Sie eigentlich den DE-CIX? Nein, dies ist kein Kürzel einer Fluglinie und auch kein neuer, bedrohlicher Virus! Wir geben ja zu: Der DE-CIX ist wenig bekannt. Dennoch ist er aber die wahrscheinlich wichtigste Verkehrskreuzung in Mitteleuropa - und zwar gänzlich ohne rote Ampeln!

Der DE-CIX ist ein Internetknotenpunkt in Frankfurt am Main. Und zwar kein x-beliebiger, sondern derjenige mit dem derzeit größten Datendurchsatz weltweit. Mehr als 480 Internet Service Provider aus über 50 Ländern wickeln einen bedeutenden Teil ihres Internet-Traffics über den DE-CIX ab. Erst kürzlich wurde hier ein neuer Spitzenwert von zwei Terabit pro Sekunde erreicht. Das Verkehrsaufkommen an dieser Kreuzung kann man sich übrigens jederzeit ganz aktuell anschauen.

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22.08.2012 von Andreas Fischer

Deutschland wird LTE-Land

Seit 2004 steht in Deutschland der UMTS-Standard komerziell zur Verfügung. Die Mobilfunk-Technologie wurde immer weiter ausgebaut und gilt nach wie vor als sehr leistungsfähig. Da wir aber alle unsere Smartphones und Tablets so sehr lieben und auch kräftig nutzen, ist mehr Leistung nie verkehrt. Genau das verspricht die LTE-Technologie als Weiterentwicklung von UMTS.

Konkret ermöglicht der LTE-Standard (LTE = Long Term Evolution) Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 75 Megabit pro Sekunde. Die derzeit in der Praxis meistgenutzte Bandbreite liegt zwischen 5 und 20 Mbit/s, doch spätestens mit der anstehenden Weiterentwicklung des Standards zu LTE-Advanced sollen 10 bis 60 Mbit/s im Praxisbetrieb erreicht werden.

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13.06.2012 von Andreas Fischer

LTE als schärfster Konkurrent des Festnetzanbieters?

LTE ist die Weiterentwicklung der bisherigen Mobilfunkstandards – was sich so profan anhört, wird voraussichtlich eine kleine Revolution auslösen. Denn in der Vergangenheit hat sich Mobilfunk fast ausschließlich auf die Sprache bezogen und bereits das war  vor wenigen Jahren noch bahnbrechend. Denn plötzlich waren alle Menschen in der Lage, ihr Kommunikationsverhalten komplett zu verändern und überall erreichbar zu sein.

Im Zuge der Weiterentwicklung von mobilen Anwendungen braucht man jetzt höhere Bandbreiten. LTE verspricht dabei zu helfen, auch die Datenkommunikation allerorts in hervorragender Qualität zu erlauben. Doch wie schaffe ich es tatsächlich, auf einer Luftschnittstelle hohe Bandbreiten bereitzustellen? Das ist eine große Herausforderung, die die Mobilfunkbetreiber nicht allein stemmen können. Denn diese Unternehmen haben in der Vergangenheit insbesondere im Sprachbereich immer sehr kostengünstige Netze aufgebaut und selbst die Sprache noch um ein Vielfaches komprimiert. LTE geht nicht mit 64 Kilobit  oder weniger zum Endgerät sondern mit bis zu 100 oder höheren Bandbreiten. Das muss auch in Hochzeiten reibungslos funktionieren. Diese Daten müssen von der Luftschnittstelle abgeführt werden. Hier benötigt man entsprechende Glasfaser als Zuspieler für die Mobilfunkunternehmen.

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08.06.2012 von Andreas Fischer

Der HVT als Hotspot der Vergangenheit – Die Mobilfunkstation als Hotspot der Zukunft

Ob im Festnetz- oder Mobilfunkbereich: wenn wir heute darüber reden, dass Bandbreite hin zum Kunden getrieben werden muss, dann sprechen wir gleichzeitig über Infrastruktur. Dann braucht man Kabel „in den Bürgersteigen“ – also nicht nur in der betreffenden Stadt, sondern direkt in Kundennähe – um die Daten zu den Punkten wie Kabelnetzverzweiger, Mobilfunkstationen oder Hauptverteiler (HVT) ab- und zuzuführen. Der historische Kern der Versatel ist eindeutig diese Infrastruktur und unser Vorteil gegenüber dem Wettbewerb ist, dass wir in vielen Städten über eine ausgebaute und eng verzweigte Infrastruktur verfügen.

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30.05.2012 von Stefan Sayder

Fast 50.000 Kilometer kreuz und quer durch Deutschland

Kennen Sie eigentlich noch die 'Deutschlandreise'? Für die 'Generation Diablo III' ist möglicherweise eine kurze Erklärung angebracht. Bei diesem Spieleklassiker aus den sechziger Jahren geht es darum, ganz klassisch mit Plastikfigürchen auf einem Spielbrett quer durch Deutschland zu reisen und dabei verschiedene Städte zu besuchen. Klingt zugegebenermaßen nicht besonders spannend, ist aber ziemlich unterhaltsam und speziell für Geografie-Muffel wie den Autor dieser Zeilen ausgesprochen lehrreich.

Kürzlich bot sich bei der Vorstellung der neuen Versatel-LWL-Netzkarte eine weitere Gelegenheit zu einer virtuellen Deutschlandreise. Hierbei war ich nicht nur über meine nach wie vor schlechten Ortskenntnisse erstaunt, sondern auch darüber, in wie vielen Regionen inzwischen eine oder sogar mehrere Glasfasertrassen unseres Unternehmens zu finden sind.

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13.03.2012 von Stefan Sayder

Die Cloud - eine lautlose Revolution

'Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen', wusste bereits Altkanzler Helmut Schmidt. Diese skeptische Grundhaltung ist auch gegenüber technischen Innovationen durchaus angebracht: Nicht jede, prinzipiell bahnbrechende Neuerung kann sich am Markt dauerhaft etablieren - siehe Wankelmotor, Cargolifter oder Sky Sails für Containerschiffe.

Dennoch: In der Rückschau auf die diesjährige CeBIT kommen unvoreingenommene Beobachter und Experten nahezu einhellig zu der Schlussfolgerung, dass dem Cloud Computing ein ähnlich düsteres Schicksal erspart bleiben wird. Die Branchenauguren begründen ihre positive Prognose zumeist mit Kosten-, Performance- und Skalierungsvorteilen, die sich aus dem externen Bezug zentraler IT-Ressourcen ergeben.

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23.02.2012 von Folker Lück

Ohne Glasfaser funkt es nicht

Die heutigen GSM-Mobilfunknetze sind weit verbreitet und bieten mobile Telefonie in guter Qualität. Allerdings waren sie ursprünglich einmal für die Sprachübertragung konzipiert. Trotz mannigfaltiger Verbesserungen erreichen sie deshalb – rund 20 Jahre nach dem Start der ersten Netze - in Sachen Übertragungsgeschwindigkeit und –qualität langsam das Ende der Fahnenstange. Der Nachfolger des heutigen GSM-Mobilfunks heißt LTE (Long Term Evolution), er wird auch als Mobilfunk der vierten Generation oder kurz als 4G bezeichnet. Mit dem 4G-Mobilfunk können Anwender Breitbandgeschwindigkeit mobil nutzen.

Wer beispielsweise vom Notebook öfters einmal umfangreichere Texte, Tabellen und Bilder versenden oder empfangen muss, braucht keine Kaffeepause mehr einlegen. Mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde sind deutlich höhere Downloadraten als heute möglich. Insgesamt wird LTE ein Arbeiten wie bei sehr schnellen DSL-Anschlüssen ermöglichen. Selbst eine Videokonferenz mit glasklaren HD-Bildern und brillantem Ton ist dann – wohlgemerkt unterwegs -  kein Hexenwerk mehr.

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02.02.2012 von Jana Wessel

Mobiler Datenverkehr explodiert

Ein immer größeres Angebot an Geräten und Anwendungen lassen den mobilen Datenverkehr explodieren
 
Die Unternehmensberatung Solon Management Consulting schätzt, dass die Menge mobil übertragener Daten bis zum Jahr 2016 in Deutschland um das fünfzehnfache steigen wird. Der Anstieg stellt die Mobilfunkbetreiber vor eine große Herausforderung.

Der von der Unternehmensberatung prognostizierte Anstieg entspricht einem jährlichen Volumen von 2.100 Petabytes oder  - anschaulicher dargestellt - 37 Milliarden Streams einer fünfzehnminütigen Tagesschau. Die immer stärkere Verbreitung von Smartphone, Tablet und Co. ist einer der Faktoren, die für einen steilen Anstieg des mobilen Datenaufkommens sorgen. Solon geht davon aus, dass die Anzahl mobiler Endgeräte mit Datenverbindung bis 2016 von derzeit 28 auf 76 Millionen ansteigen wird. Nicht nur im privaten Bereich sondern vor allem im Business-Umfeld kommen immer mehr mobile Endgeräte zum Einsatz.

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