Bürokommunikation

23.08.2013 von Jana Wessel

Junge Manager wollen mehr Blickkontakt

Eine weltweite Studie von Cisco bringt es an den Tag: Die meisten Jungmanager setzen in ihrem Job stärker als frühere Generationen auf Videokonferenzen in der Kommunikation mit Team-Mitgliedern, Kollegen, Lieferanten, Kunden und Interessenten. Und das, obwohl sie eigentlich kamerascheu sind. Die Mehrheit der angehenden Führungskräfte würde lieber für ein Unternehmen arbeiten, das Videokommunikation einsetzt. Sie gehen davon aus, dass sich ein solches Unternehmen um die Nutzung von Technologie als Antrieb für Geschäftswachstum kümmert. Viele Jungmanager meinen, dass Videokommunikation längst nicht mehr nur eine nette technische Spielerei, sondern ein wichtiger Baustein für den geschäftlichen Erfolg ist. Sie sind davon überzeugt, dass Videonutzung die Produktivität erhöht und die Kosten reduziert. Auch beim Vertrieb neuer Produkte und Services könnte Video nach Einschätzung des Führungskräfte-Nachwuchses künftig einen entscheidenden Beitrag leisten.

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16.08.2013 von Jana Wessel

Vertrauen ist gut – Verschlüsselung ist besser

Die Verunsicherung bei E-Mail-Nutzern hat nach den Enthüllungen über umfassende Ausspähmöglichkeiten der Geheimdienste spürbar zugenommen. Trotz lobenswerter Initiativen einiger Internetanbieter: Wer hohe Sicherheit im E-Mailverkehr erreichen will, kommt um eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht herum.

Der Skandal um die Überwachung des Internetverkehrs durch Geheimdienste beunruhigt viele Bürger, aber auch Unternehmen. Während sich der private Anwender am meisten über die „Schere im Kopf“ ärgern mag, die das Wissen um mögliche Mitleser auslöst, befürchten manche Geschäftsanwender, das womöglich wichtige Firmengeheimnisse in die Hände der ausländischen Konkurrenz geraten könnten oder bereits geraten sind. Völlig abwegig ist dieser Verdacht sicherlich nicht.

Massiv gewachsen ist deshalb das Interesse zahlreicher Anwender, den elektronischen Briefverkehr besser abzusichern. Aufgrund des gestiegenen Verlangens an mehr Mail-Sicherheit haben kürzlich einige deutsche Internetanbieter neue Produkte angekündigt, die mehr Sicherheit versprechen.

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02.08.2013 von Jana Wessel

Großbaustelle „Mobile Enterprise“

Der Begriff „Mobile Enterprise“ fasst alle Produkte und Lösungen zusammen, die den Mitarbeitern eines Unternehmens das Arbeiten unterwegs oder im Home Office ermöglichen. Zwei aktuelle Untersuchungen verdeutlichen, wie europäische Unternehmen mit den neuen, technischen Möglichkeiten umgehen. In Schwung kam die „Mobile Enterprise“-Debatte durch das kleine Buchstabenkürzel BYOD. Auf einmal wurde nicht mehr nur darüber gesprochen, inwieweit Unternehmen ihren Mitarbeitern auf Reisen oder im Home Office den Zugriff auf das Firmennetz gewähren sollten, was sich – da herrscht weitgehend Einigkeit – produktivitätssteigernd auswirken kann. Im Zuge von BYOD – im Klartext: Bring Your Own Device – ging es auf einmal auch darum, ob Mitarbeiter ihre private Ausstattung, beispielsweise Smartphones, Notebooks oder Tablet-PC, für diese Zwecke verwenden können. Mindestens zwei Argumente sprechen dafür: Das Unternehmen spart sich die Anschaffung des Arbeitsmittels und der Nutzer ist womöglich dennoch motivierter, weil er das Gerät seiner Lieblingsmarke verwenden kann. Als Gegenargumente werden in erster Linie Sicherheitsrisiken und rechtliche Aspekte angeführt.

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06.08.2012 von Dierk Christiansen

Kommunizieren gegen explodierende Kosten

Insbesondere der Mittelstand steht unter hohem Kostendruck – effizienteres Arbeiten wirkt dem entgegen. Das ist leicht gesagt, aber oftmals gar nicht so einfach umsetzbar. Während einerseits jahrelang eingeschliffene Arbeitsabläufe auf den Prüfstand kommen, sind andererseits ITK-Verantwortliche gefordert, die Zusammenarbeit durch eine optimierte, technische Basis zu unterstützen.

Geht es ganz konkret um die Einführung von Unified Communications und Collaboration-Technologien, so gilt es eine Vielzahl von Faktoren im Blick zu halten. Doch welche Stellschrauben im Bereich der Kommunikation in Unternehmen müssen gedreht werden? Welche UCC-Produkte und -Lösungen entsprechen dem Bedarf und wo ist lediglich der (Verkaufs-)wunsch einzelner Hersteller der Vater des Gedanken?

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30.07.2012 von Johannes Pruchnow

Wie viel "Virtualität" benötigt Ihr Business?

"Der klassische ortsgebundene Arbeitsplatz hat ausgedient" oder in Kurzform "Tschüss Büro": Schlagzeilen dieser Art machen auf eine aktuelle sozio-ökonomische Entwicklung aufmerksam, deren Auswirkungen auf unseren Arbeitsalltag zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vollständig absehbar sind: Der stetige Ausbau der Breitband-Kommunikation und neue flexible Arbeitszeit-Modelle lösen die traditionelle Bindung der Büroarbeit an den physikalischen Sitz des Unternehmens mit zunehmender Geschwindigkeit auf.
Dieser Prozess läuft jedoch in den einzelnen Branchen unterschiedlich schnell ab. Während etwa im produzierenden Gewerbe in vielen Fällen die unmittelbare Präsenz der Mitarbeiter am "Ort des Geschehens" zwingend erforderlich ist, nutzen insbesondere Breitband-affine Branchen wie zum Beispiel Marketing- oder Mediendienstleister die vielfältigen Möglichkeiten der Breitband-Kommunikation, um virtuell unternehmensintern zusammenzuarbeiten. Hierbei können die unterschiedlichsten technischen Systeme und Endgeräte eingesetzt werden - von einer Collaboration-Lösung in Eigenregie oder über die Cloud bis zum weltweiten Zugriff auf das Firmennetz über Laptop, Tablet und Smartphone.

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26.07.2012 von Jana Wessel

Kampf der Messe-Dinosaurier

Die Ende August (31. August bis 5. September 2012) stattfindende Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin ist ein echter Messe-Dinosaurier: Seit 1924 gibt es diese Veranstaltung. Immer wieder wurde die Schau totgesagt, doch jetzt schwimmt die Messe auf einer neuen Erfolgswelle.

Im vergangenen Jahr verbuchten die Berliner 238.000 Besucher, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von drei Prozent entsprach. Noch wichtiger: Der Anteil der Fachbesucher nahm um 12 Prozent auf 132.900 zu. Die Ausstellungsfläche wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 140.200 Quadratmeter.
Wo einst hauptsächlich Röhrenempfänger und Kopfhörer vorgestellt wurden, bildet die Messe inzwischen fast alles ab, was elektrisch betrieben wird und in einem Haushalt stehen kann. Das Spektrum reicht von Geschirrspülmaschinen und Toastern über Fernseher, Tablets, Ultrabooks bis hin zu Vernetzungslösungen im „Smart Home“. Die Ausstellungsfläche wird weiter wachsen und es ist gut möglich, dass am Ende wieder eine leicht gestiegene Besucherzahl vermeldet werden kann.

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02.07.2012 von Ina Neuhaus

Manager oder Mode-Hipster?

Das Marktforschungsunternehmen IDC rechnet mit einem weiter stark wachsenden Tablet-Markt.  Nach neuester IDC-Schätzung sollen bis zum Ende des Jahres weltweit 107,4 Millionen Tablets verkauft werden. Damit korrigiert das Unternehmen eine frühere Schätzung um 1,3 Millionen Geräte nach oben. Als Gründe für die Änderung nennt IDC eine erwartete, starke Nachfrage in der zweiten Hälfte des Jahres und ein steigendes Interesse an Tablet-Computern im Businessbereich.

„Schön und gut“, könnte man da sagen „jeder weiß, dass in der zweiten Jahreshälfte mehr verkauft wird“. Denn selbstredend ist in sehr vielen Branchen das Geschäft in der Vorweihnachtszeit am stärksten. Warum aber wecken die Mini-Rechner immer häufiger das Interesse der Businessanwender? Tatsächlich sieht man iPad & Co. immer öfter in den Händen von Managern und Vertriebsleuten. Doch einmal unter uns gefragt: Taugen Tablets wirklich für den beruflichen Einsatz? Oder sind wir bloß alle zu Fashion-Victims von Apple, Samsung & Co. geworden?

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29.12.2011 von Folker Lück

Motivation durch mehr Technik?

Geradezu ein Garant für den Unternehmenserfolg sind motivierte Mitarbeiter. Doch wie motiviert man? Kann das auch durch IT-Investitionen gelingen? Wir meinen: Ja, das geht! Es ist allerdings wichtig, an der richtigen Stelle anzusetzen und nicht mit Hilfe neuer Technik mehr Druck auszuüben.

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16.12.2011 von Dierk Christiansen

Bring Your Own Device – lieber nicht!

Auch wenn das Thema „Bring Your Own Device“ in letzter Zeit vermehrt zur Sprache kommt, sollte man diesen „Hype“ kritisch betrachten…
Die mit BYOD oft erwähnte Arbeitserleichterung stellt sich bei genauerer Betrachtung als Mogelpackung heraus:


Die IT-Landschaft in Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren konsequent standardisiert. PCs wurden zentral bei einem Lieferanten bestellt, Hardware-Treiber vereinheitlicht, Betriebssysteme zentral gewartet und mit Sicherheitsupdates versehen. Auch der IT-Support kann sich auf einheitliche Bedingungen verlassen, da er das Equipment des jeweiligen Mitarbeiters exakt kennt.

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