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12.08.2020 von Dirk Sartingen

Vom Nice to have zum Effizienzsteigerer: Augmented Reality in der Industrie

Spätestens seit dem Hype um die Pokémon Go App ist Augmented Reality (AR) vielen ein Begriff.  Doch die Technologie hat weit mehr zu bieten, als den meisten bewusst ist – insbesondere auch für Unternehmen. Für sie gibt es im Bereich AR viele interessante und erfolgsversprechende Einsatzmöglichkeiten. Möbelhäuser nutzen AR z. B. schon heute für ihre Onlineshops: Kunden können so per Smartphone oder Tablet unkompliziert von zu Hause ausprobieren, welches Sofa am besten ins Wohnzimmer passt. Auch für die Industrie ergeben sich durch die Technologie interessante Potenziale.

Übersetzt heißt Augmented Reality so viel wie erweiterte Realität und bezeichnet eine computergestützte Darstellung, bei der die reale Welt um virtuelle Aspekte erweitert wird. Konkret bedeutet das z. B., dass mithilfe einer speziellen AR-Brille oder einer Smartphone-/Tabletkamera über eine App kontextspezifische Objekte – sogenannte Hologramme – in das reale Bild eingeblendet werden. Die Hologramme können realistisch und dynamisch auf ihre Umgebung reagieren und sich entsprechend anpassen. Zu den prominentesten Beispielen gehören die Gesichtsfilter der Social Media Apps Instagram und Snapchat, die ihren Nutzern Blumenkränze ins Haar zaubern oder das Gesicht mit einem Dreitagebart versehen können.

Relevante Informationen in Echtzeit an Ort und Stelle

AR ist aber schon lange kein Trend mehr, der nur auf Social Media-Plattformen zu finden ist. Inzwischen werden AR-Lösungen in nahezu allen Branchen und Unternehmensbereichen eingesetzt. Ob in der Logistik, der Produktion oder im Dienstleistungssektor – AR bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Vereinfachung und Optimierung von Arbeitsprozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und zahlt dadurch direkt auf die Effizienz ein.

Vor allem in der Produktion, der Logistik, bei der Instandhaltung und Reparatur von Maschinen erfreut sich die Technologie großer Beliebtheit. Durch AR-Anwendungen können Stillstands- und Montagezeiten verkürzt, Fehlerquoten reduziert und Pickraten gesteigert werden, was immense Einsparpotenziale ermöglicht – auf Kunden- sowie auf Anbieterseite.

Komplexität durch virtuelle Arbeitsanweisungen vereinfachen

Maschinen werden immer komplexer und damit auch notwendige Wartungs- und Reparaturarbeiten. Diese verlangen in der Regel hochqualifizierte Fachkräfte, die wiederum auf verlässliche Daten in Echtzeit angewiesen sind. Stellen Service-Techniker erst vor Ort fest, dass sie das Problem aufgrund fehlender Kenntnisse, Werkzeuge oder Ersatzteile nicht lösen können, kommt es dem Unternehmen teuer zu stehen. Der Reparaturprozess verlängert sich unnötig, die Produktion wird mitunter lahmlegt – das verursacht zusätzliche Kosten. Durch den Einsatz von AR können Probleme leichter diagnostiziert und die entsprechenden Reparaturen schneller durchgeführt werden. Benötigte Ersatzteile und Werkzeuge werden direkt auf dem Display des Smartphones, Tablets oder der AR-Brille angezeigt. Zudem führt einen die Anwendung leicht verständlich und Schritt-für-Schritt durch den gesamten Prozess. Seitenreichen Bedienungsanleitungen sowie die ewige Suche nach Informationen sind damit passé. In einigen Fällen können Mitarbeiter die Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten mithilfe von AR auch direkt selbst durchführen – das spart Zeit und Kosten.

Ein weiterer Vorteil von AR bei Reparaturarbeiten ist die so genannte „See-What-I-See“-Lösung, welche im Remote-Service angewandt wird. So können Mitarbeitende oder auch Techniker vor Ort auf das Wissen externer Service-Experten zurückgreifen, ohne dass diese extra anreisen müssen. Zuvor noch nicht aufgetretene oder besonders komplexe Probleme können in Echtzeit mit den Experten geteilt werden, die dann bei der Diagnose und Problemlösung unterstützen.

Glasfaser für Ihr Digitalisierungsvorhaben!

Damit AR-Inhalte problemlos in Echtzeit visualisiert werden können, bedarf es leistungsstarker Datenverarbeitung. Hier lautet das Stichwort: Low Latency. Nur mit geringen Latenzzeiten sind Datenübertragungen in Echtzeit möglich. Daher sind moderne Transporttechnologien wie Glasfaser gefragt. Via Glasfaser werden die Daten mit zwei Dritteln der Lichtgeschwindigkeit durchs Netz transportiert, das sind 200 Kilometer pro Millisekunde. Für Anwendungen, deren Funktionalität auf geringe Latenzzeiten angewiesen ist, darf das Rechenzentrum also nicht mehrere hundert Kilometer weit entfernt sein. Um bestimmte Entfernungen dennoch zu überbrücken, sind Glasfaserverbindungen die Lösung, sie bilden das Rückgrat mobiler Basisstationen. Glasfaser garantiert hohe Datenqualität auch über längere Strecken, ist absolut störungsunempfindlich und weiterhin nahezu verzögerungsfrei.

Hochleistungsfähige Internetverbindungen sind also Grundvoraussetzung für zukunftsorientierte Digitalisierungsmaßnahmen. Um das Potenzial innovativer, digitaler Lösungen in der Industrie voll und ganz ausschöpfen zu können, bietet 1&1 Versatel Unternehmen hochperformante Glasfaseranschlüsse mit unterschiedlichen Bandbreiten – je nach Bedarf. Wir sind an Ihrer Seite und finden die optimale Lösung für Ihr Unternehmen. Unsere Experten beraten Sie gerne unter unserer kostenlosen Business-Hotline: 0800 8040200. Weitere Informationen zu unseren Anschlüssen und Tarifen finden Sie auf unserer Website: https://www.1und1.net/.

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