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1&1 Versatel News-Blog

Rund um die Telekommunikation

von Jana Wessel

Junge Manager wollen mehr Blickkontakt

Eine weltweite Studie von Cisco bringt es an den Tag: Die meisten Jungmanager setzen in ihrem Job stärker als frühere Generationen auf Videokonferenzen in der Kommunikation mit Team-Mitgliedern, Kollegen, Lieferanten, Kunden und Interessenten. Und das, obwohl sie eigentlich kamerascheu sind. Die Mehrheit der angehenden Führungskräfte würde lieber für ein Unternehmen arbeiten, das Videokommunikation einsetzt. Sie gehen davon aus, dass sich ein solches Unternehmen um die Nutzung von Technologie als Antrieb für Geschäftswachstum kümmert. Viele Jungmanager meinen, dass Videokommunikation längst nicht mehr nur eine nette technische Spielerei, sondern ein wichtiger Baustein für den geschäftlichen Erfolg ist. Sie sind davon überzeugt, dass Videonutzung die Produktivität erhöht und die Kosten reduziert. Auch beim Vertrieb neuer Produkte und Services könnte Video nach Einschätzung des Führungskräfte-Nachwuchses künftig einen entscheidenden Beitrag leisten.

von Jana Wessel

Vertrauen ist gut – Verschlüsselung ist besser

Die Verunsicherung bei E-Mail-Nutzern hat nach den Enthüllungen über umfassende Ausspähmöglichkeiten der Geheimdienste spürbar zugenommen. Trotz lobenswerter Initiativen einiger Internetanbieter: Wer hohe Sicherheit im E-Mailverkehr erreichen will, kommt um eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht herum.

Der Skandal um die Überwachung des Internetverkehrs durch Geheimdienste beunruhigt viele Bürger, aber auch Unternehmen. Während sich der private Anwender am meisten über die „Schere im Kopf“ ärgern mag, die das Wissen um mögliche Mitleser auslöst, befürchten manche Geschäftsanwender, das womöglich wichtige Firmengeheimnisse in die Hände der ausländischen Konkurrenz geraten könnten oder bereits geraten sind. Völlig abwegig ist dieser Verdacht sicherlich nicht.

Massiv gewachsen ist deshalb das Interesse zahlreicher Anwender, den elektronischen Briefverkehr besser abzusichern. Aufgrund des gestiegenen Verlangens an mehr Mail-Sicherheit haben kürzlich einige deutsche Internetanbieter neue Produkte angekündigt, die mehr Sicherheit versprechen.

von Jana Wessel

Infrastruktur als treibende Kraft

Interessante Ergebnisse einer Arthur D. Little-Studie im Auftrag des Verbands der deutschen Internetwirtschaft eco: Jedes Jahr wächst der Markt für Betreiber von Netzwerk- und IT-Infrastruktur in Deutschland um mehr als sieben Prozent. Auf etwa 22,7 Milliarden Euro jährlich sollen die Investitionen in Aufbau und Betrieb der Breitbandnetze bis 2016 steigen.

Schon heute ist die IT-Infrastruktur hierzulande aufgrund hoher Investitionen in der Vergangenheit gut ausgebaut. Der Vorsprung gegenüber anderen Ländern soll bis 2016 noch weiter wachsen. Das beschert der Branche ein kräftiges Umsatzplus – wirkt sich aber auch positiv auf die Gesamtwirtschaft aus.

In Deutschland werden heute mit Netzwerk-Infrastruktur über 20 Milliarden Euro umgesetzt. Jährlich über 13 Milliarden Euro werden bei den Breitbandverbindungen im Festnetz umgesetzt - dieser Markt stabilisiert sich auf hohem Niveau. Im Bereich der mobilen Breitbandnetze prognostiziert die Untersuchung kräftiges Wachstum. Die Macher der Studie erwarten hier jährliche Zuwachsraten von satten 13 Prozent und für 2016 einen Umsatz von knapp neun Milliarden Euro. Vor allem die Erschließung ländlicher Gebiete pusht diesen Bereich.

von Jana Wessel

Großbaustelle „Mobile Enterprise“

Der Begriff „Mobile Enterprise“ fasst alle Produkte und Lösungen zusammen, die den Mitarbeitern eines Unternehmens das Arbeiten unterwegs oder im Home Office ermöglichen. Zwei aktuelle Untersuchungen verdeutlichen, wie europäische Unternehmen mit den neuen, technischen Möglichkeiten umgehen. In Schwung kam die „Mobile Enterprise“-Debatte durch das kleine Buchstabenkürzel BYOD. Auf einmal wurde nicht mehr nur darüber gesprochen, inwieweit Unternehmen ihren Mitarbeitern auf Reisen oder im Home Office den Zugriff auf das Firmennetz gewähren sollten, was sich – da herrscht weitgehend Einigkeit – produktivitätssteigernd auswirken kann. Im Zuge von BYOD – im Klartext: Bring Your Own Device – ging es auf einmal auch darum, ob Mitarbeiter ihre private Ausstattung, beispielsweise Smartphones, Notebooks oder Tablet-PC, für diese Zwecke verwenden können. Mindestens zwei Argumente sprechen dafür: Das Unternehmen spart sich die Anschaffung des Arbeitsmittels und der Nutzer ist womöglich dennoch motivierter, weil er das Gerät seiner Lieblingsmarke verwenden kann. Als Gegenargumente werden in erster Linie Sicherheitsrisiken und rechtliche Aspekte angeführt.

von Norbert Fritsche

Ethernet vernetzt die Welt

Wohl jeder, der schon einmal zwei Computer miteinander verbinden wollte, hat den Begriff „Ethernet“ zumindest einmal gelesen oder gehört. Doch was genau steckt hinter diesem technologischen Begriff?

Konzipiert war die Ethernet-Technologie ursprünglich, um Computer und Peripheriegeräte in einem lokalen Netzwerk (LAN) – also beispielsweise innerhalb eines Bürogebäudes - miteinander zu verbinden. Das ursprüngliche Konzept sah dabei vor, dass die Daten paketweise, aber ohne festes Zeitraster von A nach B gelangen. Obwohl quasi ein fester „Fahrplan“ für den Datenversand fehlte, wurde aus der Vernetzungstechnik ein weltweiter Bestseller, der – kontinuierlich weiterentwickelt – bis heute kleine und große Netzwerke verbindet.

 

Dabei sind heute Übertragungsraten von 10 Megabit/s, 100 Megabit/s, 1000 Megabit/s  bis 100 Gigabit/s spezifiziert. Während sich das Ethernet ursprünglich nur innerhalb eines Gebäudes ausdehnen sollte, kann ein modernes Ethernet über Glasfaser eine Reichweite von 10 Kilometern und mehr überbrücken.

von Jana Wessel
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Versatel, ein guter Gastgeber für die meliar solution GmbH

Versatel und der in Werne ansässige IT-Dienstleister meliar solution GmbH verlängern ihre Zusammenarbeit im Housing-Bereich. Der Festnetzbetreiber stellt für das Unternehmen, das sich unter anderem auf die Vermarktung von Anwendungen für das Kunden- und Dokumentenmanagement spezialisiert hat, zehn Quadratmeter Kollokationsfläche im Telehaus Münster zur Verfügung.