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Branchendossier Kultur

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Kultur digital denken: Anforderungen an moderne IT- und Netzwerkinfrastrukturen für Kultureinrichtungen, Museen, Theater und Veranstaltungsorte

Kultureinrichtungen befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel: Neben ihrem klassischen Auftrag, Kunst und Kultur zu bewahren und zu vermitteln, gewinnen digitale Angebote und Formate zunehmend an Bedeutung. Ob virtuelle Ausstellungen, Streaming von Veranstaltungen oder digitale Buchsammlungen – kulturelle Inhalte werden heute auf vielfältigen Wegen erlebbar gemacht.

Dieser Wandel stellt Museen, Theater, Konzerthäuser, Bibliotheken und soziokulturelle Einrichtungen vor neue Herausforderungen. Unterschiedliche Ausgangsniveaus bei der technischen Ausstattung, gewachsene IT-Strukturen und begrenzte Budgets sowie personelle Ressourcen erschweren vielerorts eine einheitliche Digitalisierung. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Flexibilität, Reichweite und Nutzererlebnis – sowohl seitens des Publikums als auch von Künstlern und Partnern.

Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz eröffnen zusätzliche Möglichkeiten: Virtuelle Guides führen Besucher interaktiv durch Ausstellungen, KI-gestützte Empfehlungssysteme personalisieren Inhalte, intelligente Chatbots unterstützen bei Serviceanfragen und in Bibliotheken bei der Recherche. Auch im Hintergrund kommen KI-Anwendungen zum Einsatz – etwa bei der automatisierten Erschließung von Sammlungen, in der Gebäude- und Sicherheitstechnik oder zur Analyse von Besucherströmen.

Eine leistungsfähige digitale Glasfaser-Infrastruktur wird damit zur zentralen Grundlage, um kulturelle Angebote zeitgemäß bereitzustellen, neue Zielgruppen zu erreichen und interne Abläufe effizient zu gestalten. Sie ermöglicht nicht nur innovative Vermittlungsformen, sondern stärkt auch die Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Kultursektors insgesamt.

Als spezialisierter Glasfaseranbieter für Geschäftskunden und kritische Infrastrukturen entwickelt 1&1 Versatel Lösungen, die speziell auf die Anforderungen publikumsintensiver und sicherheitskritischer Einrichtungen wie Museen, Theater und Bibliotheken ausgelegt sind.

1. Typische Anforderungen an die IT- und Netzwerkinfrastruktur 

Icon Glasfaser

Hoher Bandbreitenbedarf und Skalierbarkeit

Digitale Angebote wie Livestreams von Veranstaltungen, virtuelle Rundgänge, interaktive Installationen oder cloudbasierte Archivsysteme erzeugen hohe Datenvolumina. 
Eine leistungsfähige Glasfaserinfrastruktur bildet die Grundlage, um auch bei Spitzenlasten eine stabile Performance sicherzustellen. Gleichzeitig muss die Infrastruktur flexibel skalierbar sein, um zukünftige digitale Formate problemlos integrieren zu können.

Icon Effizienz

Einfache Administration und Entlastung der IT

Gerade kleinere und mittlere Kultureinrichtungen verfügen oft über begrenzte IT-Ressourcen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen durch digitale Angebote, Ticketing-Systeme und hybride Veranstaltungsformate. Managed Services wie Managed Network, Managed Firewall oder Managed WLAN reduzieren den administrativen Aufwand, ermöglichen einen stabilen Betrieb und entlasten interne Teams.

Icon Sicherheit

Digitale Souveränität und langfristige Planbarkeit

Kultureinrichtungen benötigen IT-Lösungen, die den Anforderungen an Datenschutz, Förderfähigkeit und langfristige Planung entsprechen. Der Betrieb in zertifizierten Rechenzentren innerhalb Deutschlands sowie transparente Kostenmodelle sind zentrale Voraussetzungen. Gleichzeitig müssen Investitionen nachhaltig und wirtschaftlich tragfähig sein.

Icon Videokonferenz

Digitale Kommunikation und Besucherinteraktion

Die Interaktion mit dem Publikum erfolgt zunehmend digital – von Social Media über Newsletter bis hin zu digitalen Vermittlungsangeboten. Moderne Kommunikationslösungen wie Cloud-Telefonie, Kollaborationsplattformen und KI-gestützte Systeme unterstützen sowohl die interne Zusammenarbeit als auch die externe Kommunikation mit Besuchern und Partnern.

Icon Standorte

Vernetzung verteilter Standorte

Viele Kultureinrichtungen betreiben mehrere Standorte, Depots oder Außenstellen. Eine leistungsfähige, hochverfügbare Standortvernetzung auf Glasfaserbasis ermöglicht den sicheren Austausch von Daten, den Zugriff auf zentrale Systeme sowie die Integration digitaler Anwendungen. Technologien wie SD-WAN unterstützen eine flexible und zentrale Steuerung.

Icon Datensicherheit

IT-Sicherheit und Datenschutz

Kultureinrichtungen verarbeiten eine Vielzahl sensibler Daten, zum Beispiel Besucher- und Ticketdaten, digitale Sammlungen und Archive. Neben der Einhaltung der DSGVO ist der Schutz vor Cyberangriffen, Datenverlust und Systemausfällen zentral. Gleichzeitig müssen digitale Angebote sicher und nutzerfreundlich zugänglich sein.

2. Typische Anwendungsfälle im Kultursektor

Digitale Ausstellungen und virtuelle Formate
Virtuelle Rundgänge, Augmented- und Virtual-Reality-Anwendungen sowie digitale Sammlungen ermöglichen neue Formen der kulturellen Vermittlung und erweitern die Reichweite über physische Standorte hinaus.
KI-gestützte Besucherservices und intelligente Vermittlung
Künstliche Intelligenz ermöglicht neue Formen der Interaktion und Vermittlung: Virtuelle Guides und Audio-Assistenten führen Besucher individuell durch Ausstellungen, Chatbots beantworten Fragen rund um Öffnungszeiten, Veranstaltungen oder Angebote. In Bibliotheken unterstützen KI-Systeme bei der Recherche und empfehlen passende Inhalte. Darüber hinaus kann KI zur Analyse von Besucherströmen, zur Optimierung von Ausstellungen sowie im Bereich der Gebäude- und Sicherheitstechnik eingesetzt werden, etwa durch intelligente Videoanalyse oder automatisierte Anomalieerkennung.
Streaming und hybride Veranstaltungen
Konzerte, Theateraufführungen oder Vorträge werden zunehmend live gestreamt oder als hybride Formate angeboten. Eine leistungsfähige Netzwerkinfrastruktur ist Voraussetzung für stabile Übertragungen in hoher Qualität.
Ticketing- und Besuchermanagement-Systeme
Online-Ticketing, Einlasskontrollen und Besucherdatenmanagement erfordern sichere, skalierbare IT-Systeme, die auch bei hoher Nachfrage zuverlässig funktionieren.
Digitale Archive und Sammlungsmanagement
Museen, Archive und Bibliotheken digitalisieren ihre Bestände, um sie langfristig zu sichern und öffentlich zugänglich zu machen. Dies erfordert große Speicherkapazitäten, sichere Datenhaltung und leistungsfähige Netzwerke.
Cyber-Security und Betriebssicherheit
Der Schutz digitaler Infrastrukturen, z.B. bei öffentlich zugänglichen WLAN-Systemen, ist essenziell. Sicherheitslösungen wie DDoS-Schutz, Firewalls und Monitoring gewährleisten einen stabilen Betrieb.
Digitale Teilhabe und Barrierefreiheit
Digitale Angebote ermöglichen breiteren Zugang zu kulturellen Inhalten – unabhängig von Ort, Zeit oder körperlichen Einschränkungen. Barrierefreie Anwendungen sind dabei ein zentraler Bestandteil.

3. Passende Lösungen von 1&1 Versatel

  • Glasfaserbasierte Internetanbindung für Museen, Bibliotheken, Archive, Besuchermanagement, digitale Ausstellungen und diverse Kultureinrichtungen inkl. garantierte Bandbreiten und SLAs auch bei hoher Auslastung (z. B. bei Livestreams und Großveranstaltungen)
  • Hochverfügbare und redundante Netzarchitekturen für kritische Anwendungen
  • DDoS-Schutz und Firewall-Lösungen zum Schutz digitaler Angebote
  • SD-WAN zur flexiblen Vernetzung verteilter Standorte und Bedarfe 
  • Cloud-Telefonie und Kollaborationslösungen für Verwaltung und Kommunikation
  • KI-gestützte Kommunikationslösungen für Besucheranfragen und Serviceprozesse
  • DSGVO-konforme Rechenzentrums- und Cloudlösungen
  • End-to-End-Verantwortung von Netz bis Managed Service – ein Ansprechpartner statt vieler Dienstleister

4. Kriterien für die Auswahl von IT- und Netzwerkinfrastruktur-Partnern

Als Infrastrukturpartner begleitet 1&1 Versatel Kultureinrichtungen bei der digitalen Transformation. 

Was 1&1 Versatel besonders macht:

  • Deutschlandweites eigenes Netz und Einbindung regionaler Netzbetreiber zur breiten Netzabdeckung und Redundanz 
  • Fokus auf Geschäftskunden und öffentliche Auftraggeber 
  • Integration von Internetanbindung, Standortvernetzung, Security und Betrieb aus einer Hand
  • Zusammenarbeit mit Partnern wie IONOS für souveräne Lösungen aus Deutschland und Europa
  • Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen und kulturellen Einrichtungen sowie Kenntnis förderrechtlicher Rahmenbedingungen
  • Fähigkeit zur Integration heterogener IT-Strukturen in moderne Netzarchitekturen
  • Umsetzung sicherer und skalierbarer Infrastrukturen für publikumsintensive Anwendungen
Logo Digitale Souveränität 1&1 Versatel

5. Praxisbeispiel

Digitalisierung der Bibliotheksinfrastruktur des Verbunds der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB)

1&1 Versatel unterstützt den Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) beim Aufbau einer modernen, leistungsfähigen und sicheren IT- und Netzwerkinfrastruktur für die Berliner Bibliothekslandschaft. Ziel des Projekts war es, die stark heterogene Ausgangssituation mit unterschiedlichen Bandbreiten und dezentralen Zuständigkeiten durch eine einheitliche, zukunftsfähige Lösung zu ersetzen.

Im Rahmen des Projekts wurden rund 70 Bibliotheksstandorte sowie zentrale Rechenzentren über eine leistungsstarke Glasfaserinfrastruktur miteinander vernetzt. Ergänzt wird die Lösung durch eine Secure-SD-WAN-Architektur mit Backup-Leitungen, die eine hochverfügbare, skalierbare und zentral steuerbare Netzwerkinfrastruktur ermöglicht.

Durch die Vereinheitlichung der Infrastruktur können digitale Services wie Online-Kataloge, eLearning-Angebote und WLAN für Besucherinnen und Besucher standortübergreifend in gleichbleibend hoher Qualität bereitgestellt werden. Gleichzeitig sorgt die integrierte Sicherheitsarchitektur für einen umfassenden Schutz vor Cyberbedrohungen.  

Logo Zentrale Landesbibliotheken Berlin

6. FAQ zur IT- und Netzwerkinfrastruktur im Kultursektor

  • Welche Internetanbindung benötigen Kultureinrichtungen?

    Kultureinrichtungen benötigen leistungsfähige, stabile und skalierbare Internetanbindungen auf Glasfaserbasis. Anwendungen wie Livestreams, digitale Ausstellungen oder Ticketing-Systeme erzeugen hohe Lasten, die nur mit gigabitfähiger Infrastruktur zuverlässig bewältigt werden können. Dedizierte Glasfaseranschlüsse mit garantierten Bandbreiten ermöglichen einen stabilen Betrieb und schaffen die Grundlage für zukünftige digitale Angebote.

  • Wie lassen sich mehrere Kulturstandorte effizient vernetzen?

    Die Vernetzung erfolgt über moderne WAN-Technologien wie MPLS oder SD-WAN. Diese ermöglichen eine zentrale Steuerung, sichere Datenübertragung und flexible Integration neuer Standorte oder temporärer Veranstaltungsorte.

  • Wie kann die IT-Sicherheit in der Kulturbranche gewährleistet werden?

    Ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept ist entscheidend: Firewalls, DDoS-Schutz, Verschlüsselung, sichere Authentifizierung und kontinuierliches Monitoring schützen vor Cyberangriffen und Datenverlust.

  • Wie können digitale Angebote im Kultursektor sicher bereitgestellt werden?

    Digitale Angebote wie digitale Archive oder virtuelle Ausstellungen erfordern sichere Hosting-Umgebungen und stabile Netzwerkanbindungen. DSGVO-konforme Rechenzentren und sichere Cloudlösungen sind dabei zentral.

  • Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz im Kultursektor?

    Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Baustein der digitalen Transformation im Kultursektor. Sie ermöglicht es Kultureinrichtungen, große Datenmengen – etwa aus Sammlungen, Besucherströmen oder digitalen Interaktionen – effizient auszuwerten und neue, datenbasierte Angebote zu entwickeln. Gleichzeitig unterstützt KI dabei, interne Prozesse zu automatisieren und Ressourcen gezielter einzusetzen. Damit trägt sie sowohl zur Effizienzsteigerung als auch zur Erweiterung kultureller Vermittlungsformate bei.

  • Welche IT-Infrastruktur ist für den Einsatz von KI erforderlich?

    Der Einsatz von KI-Anwendungen erfordert eine leistungsfähige und skalierbare IT- und Netzwerkinfrastruktur. Dazu gehören insbesondere hohe Bandbreiten, geringe Latenzen sowie sichere und flexible Cloud-Umgebungen für die Verarbeitung großer Datenmengen. Eine stabile Glasfaseranbindung bildet die Grundlage, um KI-Anwendungen zuverlässig zu betreiben und in bestehende Systeme zu integrieren. Ergänzend sind sichere Datenarchitekturen und leistungsfähige Rechenressourcen erforderlich.

  • Warum ist digitale Souveränität im Kultursektor wichtig?

    Kultureinrichtungen müssen die Kontrolle über ihre Daten und Inhalte behalten – insbesondere bei digitalen Sammlungen und Besucherinformationen. Europäische oder deutsche Infrastrukturen gewährleisten Datenschutz, Transparenz und langfristige Unabhängigkeit.

  • Wie können kulturelle Veranstaltungen digital erweitert werden?

    Durch Streaming, hybride Formate und digitale Interaktionsmöglichkeiten können kulturelle Veranstaltungen einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Voraussetzung ist eine leistungsfähige und stabile Netzwerkinfrastruktur, die auch bei hoher Auslastung zuverlässig funktioniert.

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