1&1 Versatel Glasfaser-Pressekit

1&1 Versatel

Branchendossier Öffentliche Verwaltung

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IT- und Netzwerkinfrastruktur für öffentliche Verwaltungen in Deutschland

Die digitale Transformation verändert den öffentlichen Sektor tiefgreifend. In Deutschland sind nach einer aktuellen Bitkom-Studie rund 60 % der Verwaltungsleistungen digital verfügbar, doch nur etwa 28 % bis 35 % davon flächendeckend in allen Kommunen nutzbar. Viele Prozesse sind weiterhin nur lokal oder in einzelnen Verwaltungsbereichen online zugänglich. Mit dem Onlinezugangsgesetz (OZG) sollte die vollständige Digitalisierung von 579 Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 erreicht werden, doch dieses Ziel ist weiterhin nicht vollständig umgesetzt.
Mit der Umsetzung des Onlinezugangsgesetz, zahlreichen Smart-City-Initiativen und steigenden Anforderungen an Transparenz und Servicequalität wächst der Erwartungsdruck auf Kommunen, Behörden und öffentliche Einrichtungen. Bürgerinnen und Bürger erwarten medienbruchfreie Prozesse, digitale Antragsverfahren und verlässliche Online-Services – jederzeit und ortsunabhängig. Gleichzeitig stehen Verwaltungen vor strukturellen Herausforderungen: Fachkräftemangel, steigende Betriebskosten und zunehmende regulatorische Anforderungen verändern die Rahmenbedingungen öffentlicher IT grundlegend. Digitale Infrastruktur ist damit längst nicht mehr nur eine Technikfrage, sondern ein zentraler Bestandteil kritischer Infrastruktur (KRITIS) und Voraussetzung staatlicher Handlungsfähigkeit.

1. Typische Anforderungen an die IT- und Netzwerkinfrastruktur 

Icon Datensicherheit

IT-Sicherheit und Datenschutz

Kommunen verarbeiten hochsensible Daten – von Melderegistern bis zu Sozial- und Steuerinformationen. Entsprechend rückt die IT-Sicherheit ins Zentrum strategischer Entscheidungen. Dabei geht es neben dem Schutz vor Angriffen auch um die kontinuierliche Betriebsfähigkeit kritischer Verwaltungsstrukturen. Resiliente Netzarchitekturen, klare Sicherheitskonzepte und dauerhaft verfügbare Infrastrukturen schaffen Vertrauen. Mit der europäischen NIS-2-Richtlinie steigen diese Anforderungen an Informationssicherheit und Resilienz weiter deutlich an. 

Icon Standorte

Vernetzung mehrerer Standorte

Die öffentliche IT-Infrastruktur endet nicht im Rathaus. Auch Bürgerbüros, Ämter und alle anderen städtischen Betriebe sind häufig Teil einer vernetzten Gesamtstruktur. Leistungsfähige und hochverfügbare Standortverbindungen bilden hierfür das Rückgrat. Entscheidend ist eine gigabitfähige Bandbreite auf Glasfaserbasis sowie eine IT-Architektur, die Skalierbarkeit, zentrale Steuerbarkeit und langfristige Stabilität verbindet. Moderne, softwarebasierte Netzwerkansätze – etwa SD-WAN – ermöglichen es, verteilte Standorte flexibel zu integrieren und Datenströme intelligent zu priorisieren. 

Icon Sicherheit

Digitale Souveränität und langfristige Planbarkeit

Öffentliche Einrichtungen benötigen Infrastrukturen, die Datenschutz, Datenhoheit und regulatorische Konformität gleichermaßen gewährleisten. Der Betrieb in zertifizierten Rechenzentren innerhalb Deutschlands sowie transparente Verantwortlichkeiten sind dabei zentrale Aspekte. Gleichzeitig stehen Kommunen unter erheblichem Budget- und Planungsdruck. Investitionen müssen langfristig kalkulierbar, förderfähig und organisatorisch tragfähig sein. Modelle, die Sicherheit, Effizienz und klare Betriebsverantwortung verbinden, gewinnen zunehmend an Bedeutung. 

Icon Videokonferenz

Kommunikation und Zusammenarbeit

Auch die behördliche Kommunikation verändert sich. KI-Voice-Bots übernehmen Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern und wickeln einfache Anliegen bereits selbstständig ab – auf Wunsch mehrsprachig und mit einer 24/7-Erreichbarkeit. Cloud-Telefonie-Lösungen erlauben standortübergreifende Zusammenarbeit, mobile Arbeitsmodelle und eine bessere Erreichbarkeit.

2. Typische Anwendungsfälle in der Öffentlichen Verwaltung

Künstliche Intelligenz als Effizienztreiber
KI automatisiert Routineaufgaben, unterstützt Entscheidungen und steigert die Effizienz in Behörden. Anwendungen reichen von KI-Voice- und Chatbots über automatisierte Dokumentenverarbeitung bis zu datenbasierten Analysen.
Cloud-Transformation & moderne IT-Infrastrukturen
Cloud-Lösungen, z.B. für Telefonie, ermöglichen skalierbare Services, verbessern die Zusammenarbeit und reduzieren langfristig Kosten. Hybride IT-Architekturen sind ein zentraler Bestandteil moderner Verwaltungsdigitalisierung.
Bürgerzentrierte digitale Services
KI-Voice- und Chatbots, Online-Portale, mobile Anwendungen und transparente Prozesse verbessern die Interaktion zwischen Verwaltung, Bürgern und Unternehmen.
Datengetriebene Verwaltung
Data Analytics und Datenplattformen unterstützen fundierte Entscheidungen, Priorisierung von Infrastrukturinvestitionen und Prognosen für Bevölkerungsentwicklung oder Verkehrsströme. So können Ressourcen effizient eingesetzt und strategisch geplant werden.
Cyber-Security und digitale Resilienz
DDoS-Schutz, funktionierende Firewalls und Notfallkonzepte sind essenziell, um sensible Daten zu schützen und Betriebsstörungen zu vermeiden. NIS2-Vorgaben müssen erfüllt werden.
Digitale Inklusion und neue Arbeitsmodelle
Barrierefreie Services und Programme zur Förderung digitaler Kompetenzen sichern die Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig fördern agile Methoden und interdisziplinäre Teams Innovationen innerhalb der Verwaltung.

3. Passende Lösungen von 1&1 Versatel

  • Glasfaserbasierte Standortanbindung auf Basis eines eigenen, deutschlandweiten Glasfasernetzes 
  • Redundante Netzarchitekturen für hohe Verfügbarkeit 
  • DDoS-Abwehr und Firewall-Lösungen für maximale Sicherheit
  • SD-WAN zur Steuerung verteilter Standorte
  • KI-Voice- oder Chatbots für Bürgeranfragen
  • Cloud-Telefonie für moderne Kommunikationsstrukturen 
  • Integration von DSGV-konformen Rechenzentren und Cloud-Infrastrukturen

4. Kriterien für die Auswahl von IT- und Netzwerkinfrastruktur-Partnern

Als Infrastrukturpartner begleitet 1&1 Versatel Kommunen, Behörden und öffentliche Einrichtungen bei der Entwicklung zukunftsfähiger Netz- und Sicherheitsarchitekturen. Unser Anspruch ist es, Netz-Stabilität, digitale Souveränität und lT-Sicherheit miteinander zu verbinden. 

Was 1&1 Versatel besonders macht:

  • Deutschlandweites eigenes Netz und Einbindung regionaler Netzbetreiber zur breiten Netzabdeckung und Redundanz 
  • Fokus auf Geschäftskunden und öffentliche Auftraggeber 
  • Integration von Internetanbindung, Standortvernetzung, Security und Betrieb aus einer Hand
  • Zusammenarbeit mit Partnern wie IONOS für souveräne Lösungen aus Deutschland und Europa
  • Nachweisbare Projekterfahrung mit Kommunen, Behörden oder öffentlichen Einrichtungen sowie Verständnis für regulatorische Rahmenbedingungen und Vergabeverfahren
  • Fähigkeit zur Umsetzung komplexer Netz- und Sicherheitsarchitekturen unter Berücksichtigung hoher Anforderungen an Verfügbarkeit und Skalierbarkeit
  • Kenntnis lokaler Besonderheiten, z. B. bestehender Netzinfrastrukturen oder Genehmigungsprozesse 
     
Logo Digitale Souveränität 1&1 Versatel

5. Praxisbeispiel

1&1 Versatel unterstützt Komm.ONE bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, indem über 200 kommunale Standorte in Baden-Württemberg vernetzt werden. Dafür wurde ein leistungsstarkes, vollständig gemanagtes MPLS-VPN auf Glasfaserbasis mit Bandbreiten bis zu 100 Gbit/s aufgebaut, ergänzt durch DDoS-Schutz zur Absicherung kritischer Online-Dienste.
Unsere Leistungen umfassen die Bereitstellung einer skalierbaren Hochgeschwindigkeits-Infrastruktur, die sichere Standortvernetzung sowie den Schutz vor Cyberangriffen und Ausfällen. Ziel ist es, die Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit digitaler Verwaltungsservices für Bürger dauerhaft sicherzustellen und zukünftige Anforderungen flexibel abzudecken.

1&1 Versatel | Logo Komm.ONE

6. FAQ zur IT- und Netzwerkinfrastruktur in der öffentlichen Verwaltung

  • Welche Internetanbindung benötigt eine öffentliche Verwaltung?

    Öffentliche Verwaltungen benötigen eine leistungsfähige und stabile Internetanbindung, die sowohl hohe Bandbreiten als auch eine hohe Verfügbarkeit bietet. Glasfaser Anschlüsse, z.B. unsere dedizierten Business-Internet- oder Direktanschlüsse, gelten als Grundlage moderner Verwaltungsdigitalisierung, da sie große Datenmengen zuverlässig übertragen und auch bei steigenden Anforderungen skalierbar bleiben. Entscheidend ist zudem eine redundante Auslegung, beispielsweise über mehrfach geführte Leitungen oder kombinierte Zugangstechnologien, um den Betrieb auch bei Störungen sicherzustellen.

  • Wie lassen sich mehrere Verwaltungsstandorte sicher vernetzen?

    Die sichere Vernetzung mehrerer Standorte erfolgt in der Regel über geschlossene Netzwerke wie MPLS oder moderne SD-WAN-Architekturen, wie sie von spezialisierten Netzbetreibern wie 1&1 Versatel als gemanagte Standortvernetzung angeboten werden. Diese ermöglichen eine zentrale Steuerung, priorisierte Datenübertragung und die Integration unterschiedlicher Standorte – etwa Rathäuser, Ämter und kommunale Betriebe. Ergänzend sorgen integrierte Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung, Segmentierung und definierte Zugriffsrichtlinien für den Schutz sensibler Daten.

  • Welche Rolle spielt Glasfaser in der Digitalisierung von Behörden?

    Glasfaser bildet die technische Grundlage für digitale Verwaltungsprozesse. Sie ermöglicht hohe Bandbreiten, geringe Latenzen und eine stabile Verbindung auch bei hoher Auslastung. Anwendungen wie digitale Bürgerportale, Cloud-Services oder datenintensive Fachverfahren sind ohne leistungsfähige Glasfaserinfrastruktur nur eingeschränkt umsetzbar.

  • Wie kann die Ausfallsicherheit der IT-Infrastruktur in Kommunen gewährleistet werden?

    Eine hohe Ausfallsicherheit wird durch redundante Netzstrukturen und klar definierte Notfallkonzepte erreicht. Ebenso tragen integrierte Sicherheitslösungen wie Firewall-Services und DDoS-Schutzmechanismen dazu bei, die IT-Infrastruktur vor Angriffen zu schützen und Ausfälle durch externe Störungen zu vermeiden. Ergänzend spielen Monitoring- und Managed Network Services eine wichtige Rolle, um Ressourcen im Unternehmen zu schonen und den kontinuierlichen Betrieb im Notfall sicherzustellen. 

  • Welche Anforderungen stellt die NIS-2-Richtlinie an öffentliche Einrichtungen?

    Die NIS-2-Richtlinie erhöht die Anforderungen an Informationssicherheit und Resilienz deutlich. Öffentliche Einrichtungen müssen Risiken systematisch bewerten, Sicherheitsmaßnahmen dokumentieren und Vorfälle melden. Dazu gehören unter anderem technische Schutzmaßnahmen, klare Verantwortlichkeiten und regelmäßige Überprüfungen der Sicherheitsstrategie.

  • Wie können Kommunen Cloud-Lösungen sicher einsetzen?

    Cloud-Lösungen können sicher eingesetzt werden, wenn sie in eine klare IT-Strategie eingebettet sind. Dazu gehören die Nutzung zertifizierter Rechenzentren, die Einhaltung von Datenschutzanforderungen sowie die Kombination mit sicheren Netzwerkverbindungen. Häufig kommen hybride Modelle zum Einsatz, bei denen sensible Daten lokal verarbeitet und andere Anwendungen in der Cloud betrieben werden. Zusammen mit unserem Partnerunternehmen IONOS stellen wir DSGVO-konforme Cloud-Lösungen aus Europa bereit. 

  • Welche Vorteile bietet Cloud-Telefonie für öffentliche Verwaltungen?

    Cloud-Telefonie ermöglicht es öffentlichen Einrichtungen, ihre Kommunikationsinfrastruktur flexibel, skalierbar und standortunabhängig zu gestalten. Verschiedene Standorte, Homeoffice-Arbeitsplätze und mobile Endgeräte lassen sich nahtlos integrieren. Zudem können KI-gestützte Funktionen wie intelligente Anrufverteilung, automatische Transkription oder virtuelle Assistenten die Erreichbarkeit verbessern und Mitarbeitende im Arbeitsalltag entlasten. Durch hohe Sicherheitsstandards, Verschlüsselung und die Anbindung über leistungsfähige Netze bleibt auch die Kommunikation sensibler Daten geschützt. 

  • Wie können öffentliche Einrichtungen langfristig Planungssicherheit bei IT-Investitionen erreichen?

    Planungssicherheit entsteht durch skalierbare Infrastrukturen, langfristige Betriebsmodelle und klare Verantwortlichkeiten. Förderprogramme, standardisierte Lösungen und Partnerschaften mit spezialisierten Infrastrukturanbietern unterstützen Kommunen dabei, Investitionen wirtschaftlich und nachhaltig umzusetzen.

  • Was bedeutet digitale Souveränität für öffentliche Verwaltungen und wie kann sie erreicht werden?

    Digitale Souveränität bedeutet, dass öffentliche Einrichtungen die volle Kontrolle über ihre Daten, IT-Systeme und digitalen Prozesse behalten. Dies wird insbesondere durch den Einsatz von IT- und Cloud-Lösungen erreicht, die in Deutschland oder der EU betrieben werden und den europäischen Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen entsprechen. Eine wichtige Rolle spielen dabei vertrauenswürdige Infrastrukturanbieter wie 1&1 Versatel, die auf nationale und europäische Partner setzen und entsprechende Lösungen für Netz, Cloud und Sicherheit aus einer Hand bereitstellen. 

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