Blog auf Notebook

1&1 Versatel News-Blog

Rund um die Telekommunikation

von Jana Wessel

Großbaustelle „Mobile Enterprise“

Der Begriff „Mobile Enterprise“ fasst alle Produkte und Lösungen zusammen, die den Mitarbeitern eines Unternehmens das Arbeiten unterwegs oder im Home Office ermöglichen. Zwei aktuelle Untersuchungen verdeutlichen, wie europäische Unternehmen mit den neuen, technischen Möglichkeiten umgehen. In Schwung kam die „Mobile Enterprise“-Debatte durch das kleine Buchstabenkürzel BYOD. Auf einmal wurde nicht mehr nur darüber gesprochen, inwieweit Unternehmen ihren Mitarbeitern auf Reisen oder im Home Office den Zugriff auf das Firmennetz gewähren sollten, was sich – da herrscht weitgehend Einigkeit – produktivitätssteigernd auswirken kann. Im Zuge von BYOD – im Klartext: Bring Your Own Device – ging es auf einmal auch darum, ob Mitarbeiter ihre private Ausstattung, beispielsweise Smartphones, Notebooks oder Tablet-PC, für diese Zwecke verwenden können. Mindestens zwei Argumente sprechen dafür: Das Unternehmen spart sich die Anschaffung des Arbeitsmittels und der Nutzer ist womöglich dennoch motivierter, weil er das Gerät seiner Lieblingsmarke verwenden kann. Als Gegenargumente werden in erster Linie Sicherheitsrisiken und rechtliche Aspekte angeführt.

von Norbert Fritsche

Ethernet vernetzt die Welt

Wohl jeder, der schon einmal zwei Computer miteinander verbinden wollte, hat den Begriff „Ethernet“ zumindest einmal gelesen oder gehört. Doch was genau steckt hinter diesem technologischen Begriff?

Konzipiert war die Ethernet-Technologie ursprünglich, um Computer und Peripheriegeräte in einem lokalen Netzwerk (LAN) – also beispielsweise innerhalb eines Bürogebäudes - miteinander zu verbinden. Das ursprüngliche Konzept sah dabei vor, dass die Daten paketweise, aber ohne festes Zeitraster von A nach B gelangen. Obwohl quasi ein fester „Fahrplan“ für den Datenversand fehlte, wurde aus der Vernetzungstechnik ein weltweiter Bestseller, der – kontinuierlich weiterentwickelt – bis heute kleine und große Netzwerke verbindet.

 

Dabei sind heute Übertragungsraten von 10 Megabit/s, 100 Megabit/s, 1000 Megabit/s  bis 100 Gigabit/s spezifiziert. Während sich das Ethernet ursprünglich nur innerhalb eines Gebäudes ausdehnen sollte, kann ein modernes Ethernet über Glasfaser eine Reichweite von 10 Kilometern und mehr überbrücken.

von Jana Wessel
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Versatel, ein guter Gastgeber für die meliar solution GmbH

Versatel und der in Werne ansässige IT-Dienstleister meliar solution GmbH verlängern ihre Zusammenarbeit im Housing-Bereich. Der Festnetzbetreiber stellt für das Unternehmen, das sich unter anderem auf die Vermarktung von Anwendungen für das Kunden- und Dokumentenmanagement spezialisiert hat, zehn Quadratmeter Kollokationsfläche im Telehaus Münster zur Verfügung.

von Norbert Fritsche

Sichere Anbindung für die Zusammenarbeit

Unternehmen zählen immer mehr Mitarbeitende im Home Office oder sie kooperieren projektweise mit Freelancern. Ist dabei ein kontinuierlicher, sicherer Zugriff auf das Firmennetzwerk notwendig, ist ein Virtual Private Network – kurz: VPN – die erste Wahl.

Die Mobilität im Alltag nimmt immer weiter zu. Das gilt insbesondere für die Arbeitswelt.

Die verschiedenen mobilen Ansätze dienen dabei unterschiedlichen Zielsetzungen. Das Smartphone zum Beispiel wird primär zur eigentlichen Kommunikation genutzt und wird vorwiegend für Telefonie und E-Mailing verwendet. Die Optimierung der Zusammenarbeit von Mitarbeitern ermöglicht eine UCC-Infrastruktur (Unified Communications & Collaboration). Mittels UCC werden Kommunikations- und Kollaborationsdienste unter einem Dach zusammengefasst.

Mobile Mitarbeiter können darüber hinaus auch an zentrale ERP- und CRM-Ressourcen im Unternehmen angebunden werden. Damit bekommen die mobilen Kollegen von außen Zugriff auf Geschäftsapplikationen und können schnell in substantielle Prozesse der Wertschöpfungskette eingreifen.

von Jana Wessel

Das Internet der Zukunft

Das immer höhere Datenaufkommen im Internet haben die EU und Japan nun zur „Chefsache“ erklärt. In Gemeinschaftsprojekten forschen Wissenschaftler, wie die Internet-Architektur gestaltet sein muss, damit die Netze im Hinblick auf die Datenübertragung leistungsfähiger werden.

Heute werden weltweit 1,7 Billiarden Bytes Daten pro Minute produziert; das Datenverkehrsaufkommen hat sich dadurch zwischen Anfang 2012 und Anfang 2013 verdoppelt und wird voraussichtlich bis 2018 um das Zwölffache ansteigen. Für die Bewältigung dieser Online-Datenexplosion wollen die Wissenschaftler jetzt Wege finden. Die Europäische Kommission und Japan haben gleich sechs Projekte angestoßen.

Eines dieser Projekte mit dem Namen STRAUSS forscht am Aufbau von Glasfasernetzen, die 5.000 mal schneller als heutige, durchschnittliche Breitbandnetze sind (100 Gbps gegenüber 19,7 Mbps). Ermöglicht werden sollen die Höchstgeschwindigkeiten mit Hilfe von Software Defined Networking (SDN) und anderen Technologien, so der Plan.

von Jana Wessel

Lieber Geld als Datenschutz?

Der „Prism“-Skandal sorgt gerade für große, politische Turbulenzen. Doch während das Ausspähen auf der weltpolitischen Bühne kritisiert und diskutiert wird, hätten viele Verbraucher kein Problem damit, persönliche Daten oder Adressen aus dem Freundeskreis zu verraten – wenn es dafür Geld oder Vergünstigungen gibt. Dies sagt eine Studie des Software-Spezialisten Amdocs.