von Lucy Breucha

1&1 Versatel unterstützt den Glasfaserpakt Hessen

Die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit digitaler Infrastrukturen steigen kontinuierlich an – und mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 GBit/s ist Glasfaser die einzige Übertragungstechnologie, die den steigenden Bandbreitenbedarf auch langfristig abdecken kann. Die Hessische Landesregierung hat heute zusammen mit elf Telekommunikationsunternehmen (TKU) und dem Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. sowie dem Verband kommunaler Unternehmen e.V. Landesgruppe Hessen den Glasfaserpakt für Hessen unterzeichnet. Auch 1&1 Versatel unterstützt die Initiative. Einer der Kernpunkte des Pakts sind die Ausbauplanzahlen der TKU für Hessen, wonach in den nächsten zwölf Monaten in Hessen für rund 18 Prozent der Haushalte (530.000) Glasfaseranschlüsse bereitgestellt werden. Zusammen mit den bereits angebundenen Haushalten werden damit bis Mitte 2023 über 25 Prozent der Haushalte in Hessen vom Glasfaserausbau profitieren, das sind dreimal so viele wie bisher.

„Wir machen Hessen fit für die Zukunft. Dieser gemeinsame Abschluss ist in der Form einmalig in Deutschland und wird im Ergebnis die Attraktivität Hessens als einer der weltweit führenden Wirtschaftsstandorte langfristig sichern“, betonte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. „Damit kommen wir unserem Ziel, flächendeckend Glasfaseranschlüsse bis 2030 bereitzustellen, ein großes Stück näher. Unternehmen investieren dort, wo man ihnen die besten Rahmenbedingungen setzt und unsere Bürgerinnen und Bürger lassen sich dort nieder und bleiben in der Region, wenn für sie das Gesamtpaket Infrastruktur stimmt. In der Pandemie und speziell in der Zeit danach ist davon auszugehen, dass Homeoffice-Regelungen von mehr Menschen wahrgenommen werden. Ein leistungsstarker Internetanschluss ist daher unerlässlich“, ergänzte Bouffier.

Über die Anbindung von Haushalten hinaus werden sich die Paktpartner an Förderprojekten in Gebieten beteiligen, in denen der Markt bisher nicht aktiv geworden ist. Dies gilt vor allem dann, wenn diese mit den Ausbauprojekten der TKU sinnvoll in Zusammenhang gebracht werden können. Die Vertragspartner tauschen sich regelmäßig aus und überprüfen jährlich die Ausbauziele. Somit stehen auch messbare Daten zur Verfügung, um die Ausbaufortschritte kontinuierlich zu evaluieren. Dabei können auch etwaige Optimierungspotenziale erkannt und umgesetzt werden, um den Glasfaserausbau in Hessen noch weiter zu beschleunigen.

Ausbauziele durch Partnerschaften und Bürokratieabbau erreichen

„Gemeinsam schneller vorankommen, dazu gehört in Hessen auch die gute Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. Wenn jetzt der Bund auch noch seine Hausaufgaben macht und seine Förderrichtlinie für den Ausbau der Netze ab Anfang 2023 definiert, können wir unsere Planungen noch weiter konkretisieren und bei guten Bedingungen unser Ziel noch vor 2030 erreichen“, erklärte die Digitalministerin Dr. Kristina Sinemus.

Auch Dr. Sören Trebst, Vorsitzender der Geschäftsführung bei 1&1 Versatel, unterstrich die Bedeutung von Partnerschaften bei der Etablierung einer Glasfaserinfrastruktur: „Hessen ist schon heute eine unserer Schwerpunktregionen beim Glasfaserausbau – unter anderem binden wir in Frankfurt, Hanau, Langen, Dreieich und Oberursel eigenwirtschaftlich Gewerbegebiete an unser Netz an. Doch das Gigabit-Potenzial in Hessen ist noch lange nicht ausgeschöpft. Damit der flächendeckende Glasfaserausbau im Land voran geht, müssen Politik und Telekommunikationsanbieter ihre Kräfte bündeln: Kooperationen, Open-Access-Plattformen und andere Formen der Zusammenarbeit müssen gestärkt und gefördert werden. Dafür wurde in Hessen mit dem Glasfaserpakt nun ein wichtiger Grundstein gelegt – insbesondere der von der Landesregierung unterstützte Bürokratieabbau und die Beschleunigung der Genehmigungsverfahren werden der Umsetzung der Ausbauziele zugutekommen.“

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Hessischen Landesregierung.

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